Großsteingrab "Hünensteine" Steinkimmen III
Bequem erreichbar liegen die drei Steinkimmer Großsteingräber mit dem schönen Namen „Hünensteine“ nur wenige 100 m voneinander entfernt.
„Von Grab zu Grab“ titulierte Etta Bengen treffenderweise die Geschichte der Hünensteine III in ihrer im Jahre 2000 herausgegebenen Schrift (s. Literaturempfehlungen). Tatsächlich nutzte man einen Großteil der Steine dieses Grabes wahrscheinlich Ende des 18. Jahrhunderts erneut zur Errichtung eines Grabes – und zwar für das Mausoleum der Herzogin Elisabeth auf dem Oldenburger Gertrudenfriedhof. Angeblich waren 2000 Fuhren nötig, um die großenteils zerschlagenen, aber dennoch selten unter 400 kg wiegenden Steine nach Oldenburg zu transportieren. Laut schriftlicher Quellen entwendete man insgesamt 52 Steine und so sind heute lediglich Reste des jungsteinzeitlichen Bauwerks anzutreffen.
Nur zwei bis drei Decksteine, einer davon eventuell in Originallage, sind heute noch zu sehen. Aus dem flachen Hügel kragen einige Trägersteine empor. Im Jahre 1969 wurden die Hünensteine III (und zwar auf einer Fläche von etwa 10 m² vor dem Grabeingang) untersucht. Bergen konnte man 1 Zentner Keramikscherben, 2 Flintquerschneider und die Reste eines Bronzeröllchens.
Großsteingrab "Hünensteine" Steinkimmen III
Bergedorfer Landstraße
27777 Ganderkesee
- kostenfrei
Mit ÖPNV:
Deutsche Bahn Oldenburg - Bremen, Bhf. Schierbrok (ca. 2,5 km Fußweg).
Weser-Ems-Bus, Linie 247, Station „Bei den Großen Steinen"
Mit PKW:
Sollten Sie mit dem PKW anreisen, fahren Sie von Kirchhatten auf der L 888 Richtung Steinkimmen/Hude. Innerhalb Steinkimmens folgen Sie bitte der Ausschilderung „Hünensteine“ und stellen Ihr Fahrzeug am günstigsten auf dem Parkplatz bei Großsteingrab II ab. Zur Besichtigung des Grabes I folgen Sie der von hier beginnenden Ausschilderung zu Fuß (ca. 400 m). Grab III befindet sich von der gegenüberliegenden Straßenseite aus beginnend ca. 700 südlich vom Parkplatz des Grabes II (Ausschilderung beachten).
