Hespenbuscher Gräberfeld
Da es weitaus seltener als das Pestruper Gräberfeld von Besuchern und Besucherinnen frequentiert wird, herrscht hier eine unvergessliche Stille. Auch sind die insgesamt 54 noch erhaltenen Hügel großenteils noch sehr gut erkennbar.
Grabgeschichte(n): Eine Bronzeperle als Datierungshilfe
Obschon sie über vergleichsweise bescheidene Ausmaße verfügen, setzen sich die erhaltenen 54 Hügel recht gut von ihrem unmittelbaren Umfeld ab. Etwa die Hälfte weist bei einer Höhe von etwa 0,5 m einen Durchmesser von knapp 10 m auf. Fünf Hügel erreichen sogar eine Höhe von bis zu 1,30 m.
Im späten 19. Jahrhundert untersuchte man einen Hügel. Man stieß auf Holzkohleanreicherungen und barg eine Bronzeperle. Der Fund bot den essentiellen Anhaltspunkt für eine genauere Datierung des Gräberfeldes. Unter zusätzlicher Berücksichtigung der vergleichsweise bescheidenen Anlagenabmessungen glaubte man an einen Nutzungszeitraum von etwa der jüngeren Bronzezeit (ca. 1200 – 700 v. Chr.) bis in die vorrömische Eisenzeit (ca. 700 v. Chr. bis Chr. Geb.).
Hespenbuscher Gräberfeld
Am Gräberfeld
26197 Großenkneten
- kostenfrei
Mit dem ÖPNV:
Vom Bahnhof Großenkneten (NWB Oldenburg – Osnabrück) ca. 4 km
Mit dem PWK:
Sollten Sie mit dem PKW anreisen, fahren Sie bitte auf der K 242 Wildeshausen Richtung Moorbek. Hinter der Gaststätte Gut Moorbeck folgen Sie der Ausschilderung und biegen südwestlich ab in Richtung des Gräberfeldes.
Parkmöglichkeit: am Straßenrand (ca. 5 m)
