Kanutouren
Kanu fahren© Naturpark Wildeshauser Geest

Kanutouren

für Familien, Gruppen, Naturgenießer und Schulklassen

Alle Teilstrecken sind von unterschiedlichem Charakter, jede verfügt über ihren ganz besonderen Reiz. Vom Wasser aus erhalten Sie unvergleichliche Landschaftseindrücke. Sie gelangen an Stellen, die nur auf dem Wasserweg zu erreichen sind. Zum Kennenlernen der Hunte und zum Erlernen des Kanufahrens eignen sich Tagestouren am besten. Für Touren über mehrere Tage gibt es verschiedene Übernachtungsangebote an der Strecke: vom Campingplatz bis zum Sterne-Hotel. Familien- oder Betriebsausfüge, Klassenfahrten, Tagesausflüge mit Picknick, kombinierte Fahrrad- und Kanutouren oder individuelle Genießer-Wochenenden – es gibt viele Möglichkeiten, die Hunte und Lohne per Boot zu entdecken. Individualtouristen können sich direkt an die Tourist-Informationen wenden.

Zur Prospektbestellung

Wildeshausen bis Oldenburg

Gesamtstrecke 40 km | 11 Ein- und Ausstiegsstellen | 10 Rastplätze | 11 Lehrpfad-Tafeln

Die Hunte fließt auf diesem Teilabschnitt von Wildeshausen bis Oldenburg gut 40 km durch abwechslungsreiche und vielseitige Landschaften. Wenn Sie mit dem Kanu die Hunte erkunden, erwartet Sie eine Flussstrecke, die sich vorbei an Sandbänken, steilen Uferböschungen und märchenhaften Wäldern durch die Wildeshauser Geest schlängelt.

© Naturpark Wildeshauser Geest

Wildeshausen – Oelmühle → 12,6 km
Sandbänke, Sandstrände und ein imposanter Sandabbruch, eiszeitliche Berge, viele Mäander, der Kirchturm von Dötlingen sind die Highlights dieser Strecke – und mit etwas Glück lässt sich der Eisvogel blicken.

© Naturpark Wildeshauser Geest

Oelmühle – Huntlosen → 11,5 km
Ruhige Fahrt mit zwei Stromschnellen im Huntedschungel; 15 verschiedene Weidenarten am Flussufer. Vom Rast­platz zu Fuß gut zu erreichen: der Tierpark Ostrittrum und der Hof Schweers mit seinem Kaffeehaus. Nächstes Ziel ist Delhlandsbrücke. 

© Naturpark Wildeshauser Geest

Huntlosen – Astrup → 8,5 km
Fahrt durchs Naturschutzgebiet Barneführerholz: Knorrige Eichen und Buchen am Flussrand bilden einen Tunnel aus Blättern; kleine spritzige Stromschnellen – alle unkompliziert zu fahren – machen den Reiz dieser Strecke aus.

© Jörg Guhn

Astrup – Oldenburg → 11,3 km
Fahrt durch die Marsch. Am Ufer sieht man Erlen und Schilfgürtel, in denen zahlreiche Wasservögel leben. Auf dieser Strecke ist der Fluss in beide Richtungen befahrbar. Bis weit nach Oldenburg hinein führt die Tour durch freie Landschaft.

© Mittwollen & Gradetchliev/Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH

Kraftwerk – Hafen → 1,7 km
Nach Umtragen am Kraftwerk kann auf dem Küstenkanal bis zum Oldenburger Hafen gepaddelt werden. Auf dieser Strecke vereinigen sich Hunte und Küstenkanal zur Bundeswasserstraße mit Motorbooten und Binnenschiffen.

Die Hunte kann zwischen Astrup und Oldenburg ganzjährig in beiden Richtungen befahren werden – in Booten, die mit Muskelkraft angetrieben werden.
Vom 1. April bis zum 15. Juni gehört die Hunte von Wildeshausen bis Astrup den Brutvögeln. Ab 16. Juni kann die Hunte hier mit Booten bis zu einer Breite von maximal einem Meter und einer Länge von maximal sechs Metern befahren werden.

Tipps für Ihre Sicherheit

  • Tragen Sie immer eine Schwimmweste!
  • Halten Sie reichlich Abstand von den Wehren, sowohl von oben als auch von unten!
  • Wenn das Wasser rauscht oder schäumt, ist Vorsicht angebracht: Es sind Hindernisse im Wasser. Wenn das Boot kentert, können Sie sich verletzen und das Boot könnte beschädigt werden. Befolgen Sie unbedingt die Anweisungen Ihres Kanuvermieters!
  • An gefährlich erscheinenden Stellen sollten Sie aussteigen und sie sich erst einmal an sehen, bevor Sie durchfahren oder das Boot umtragen.
  • In der V-förmigen Stromzunge fließt das meiste Wasser, in der Regel sind dort keine Hindernisse, hier können Sie am besten durchfahren.
  • Kein Alkohol auf dem Wasser! Kanufahren hat viel mit Gleichgewicht zu tun. Alkohol vermindert das Gleichgewichtsgefühl und das Reaktionsvermögen.

Kanufahren ist Natursport

Bitte beachten Sie auf Ihrer Tour ein paar Regeln für das naturnahe Kanuwandern: 

  • Immer in der Mitte fahren! Im Schilf und Röhricht leben Tiere, die ungestört bleiben möchten.
  • Nehmen Sie Rücksicht und verhalten Sie sich leise in der Natur! Bitte keine Musikgeräte oder Lautsprecher mitnehmen.
  • Nehmen Sie bitte Ihren Müll wieder mit!
  • Alle Pflanzen sind wichtig für das Ökosystem Fluss. Deswegen: Erfreuen Sie sich an ihnen, aber lassen Sie sie bitte stehen.
  • Nutzen Sie nur die ausgewiesenen Einstiege und Rastplätze. Besuchen Sie ruhig einmal die lokale Gastronomie, übernachten Sie auf Campingplätzen oder in den Hotels und Ferienwohnungen.
  • Die Hunte darf nur an den Ein-, Ausstiegs- und Raststellen betreten werden. Auf den Sandbänken sind seltene und gefährdete Libellen zu Hause und dürfen nicht als Raststätte genutzt werden.