Kanutouren
für Familien, Gruppen, Naturgenießer und SchulklassenAlle Teilstrecken sind von unterschiedlichem Charakter, jede verfügt über ihren ganz besonderen Reiz. Vom Wasser aus erhalten Sie unvergleichliche Landschaftseindrücke. Sie gelangen an Stellen, die nur auf dem Wasserweg zu erreichen sind. Zum Kennenlernen der Hunte und zum Erlernen des Kanufahrens eignen sich Tagestouren am besten. Für Touren über mehrere Tage gibt es verschiedene Übernachtungsangebote an der Strecke: vom Campingplatz bis zum Sterne-Hotel. Familien- oder Betriebsausfüge, Klassenfahrten, Tagesausflüge mit Picknick, kombinierte Fahrrad- und Kanutouren oder individuelle Genießer-Wochenenden – es gibt viele Möglichkeiten, die Hunte und Lohne per Boot zu entdecken. Individualtouristen können sich direkt an die Tourist-Informationen wenden.
Barnstorf bis Wildeshausen
Gesamtstrecke 25 km | 8 Ein- und Ausstiegsstellen | 3 Rastplätze | 7 Lehrpfad-Tafeln
Eine Kanufahrt von Barnstorf bis Wildeshausen bietet ein besonderes Naturerlebnis. Die Hunte schlängelt sich auf gut 25 Kilometern durch Landschaften, die von den Eiszeiten geformt wurden mit Wäldern, Wiesen und Mooren. Auf der Strecke müssen die Boote an fünf Wehren umgetragen werden. Die neu angelegten Sohlgleiten können auf eigene Gefahr befahren werden. Für weniger Mutige gibt es auch an diesen Stellen Aus- und Einstiege.
Goldenstedt – Colnrade → 6,1 km
Die Kanutour beginnt hinter dem umgebauten Wehr. Der Fluß schlängelt sich zwischen Wiesen und kleinen Wäldern. Schon nach 1 km kommt man an dem Erholungsgebiet Hartensbergsee vorbei, hier kann man baden, zelten oder campen. Das Hunte-Informationszentrum zeigt eine Ausstellung zum Fluss. Im weiteren Verlauf der Hunte sorgen einige kleine Wehre für etwas Abwechslung.
Colnrade – Wildeshausen → 9 km
Ab Colnrade fließt die Hunte zwischen schilfbewachsenen Ufern und kleinen Wäldchen. Die Fahrt geht vorbei am Rosengarten ganz in der Nähe des Pestruper Gräberfeldes bis in den Stadtpark von Wildeshausen. Hier endet die Tour kurz vor dem Wasserwerk an der Weißen Brücke. Eine Weiterfahrt auf der Hunte bis nach Oldenburg ist vom 16. Juni bis 31. März möglich. Dazu muss das Boot zur Einstiegstelle Heemstraße umtragen werden.
Tipps für Ihre Sicherheit
- Tragen Sie immer eine Schwimmweste!
- Halten Sie reichlich Abstand von den Wehren, sowohl von oben als auch von unten!
- Wenn das Wasser rauscht oder schäumt, ist Vorsicht angebracht: Es sind Hindernisse im Wasser. Wenn das Boot kentert, können Sie sich verletzen und das Boot könnte beschädigt werden. Befolgen Sie unbedingt die Anweisungen Ihres Kanuvermieters!
- An gefährlich erscheinenden Stellen sollten Sie aussteigen und sie sich erst einmal an sehen, bevor Sie durchfahren oder das Boot umtragen.
- In der V-förmigen Stromzunge fließt das meiste Wasser, in der Regel sind dort keine Hindernisse, hier können Sie am besten durchfahren.
- Kein Alkohol auf dem Wasser! Kanufahren hat viel mit Gleichgewicht zu tun. Alkohol vermindert das Gleichgewichtsgefühl und das Reaktionsvermögen.
Kanufahren ist Natursport
Bitte beachten Sie auf Ihrer Tour ein paar Regeln für das naturnahe Kanuwandern:
- Immer in der Mitte fahren! Im Schilf und Röhricht leben Tiere, die ungestört bleiben möchten.
- Nehmen Sie Rücksicht und verhalten Sie sich leise in der Natur! Bitte keine Musikgeräte oder Lautsprecher mitnehmen.
- Nehmen Sie bitte Ihren Müll wieder mit!
- Alle Pflanzen sind wichtig für das Ökosystem Fluss. Deswegen: Erfreuen Sie sich an ihnen, aber lassen Sie sie bitte stehen.
- Nutzen Sie nur die ausgewiesenen Einstiege und Rastplätze. Besuchen Sie ruhig einmal die lokale Gastronomie, übernachten Sie auf Campingplätzen oder in den Hotels und Ferienwohnungen.
- Die Hunte darf nur an den Ein-, Ausstiegs- und Raststellen betreten werden. Auf den Sandbänken sind seltene und gefährdete Libellen zu Hause und dürfen nicht als Raststätte genutzt werden.







